Das Yin und Yang aus Personal Growth und Transformational Impact für Zukunftssicherung

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2020

Viele der großen und bekannten Unternehmen haben tolle Visionen. Google zum Beispiel schreibt: to organize the world’s information and make it universally accessible and useful. Auch IKEA hat eine klare Ambition: to create a better everyday life for the many people. Und auch Facebook weiß um die Bedeutung einer einzigartigen und kraftvollen Vision: to give people the power to share and make the world more open and connected. Diese Beispiele sind nur exemplarisch, dennoch lässt sich schon aus den drei Statements erkennen, welche Größe, Kraft und Anspruch Visions-Statements in der Regel haben.

Die Zahlen aus dem Responsible Business Tracker Report von „Business in The Community“ zeigen auf, dass viele Unternehmen mittlerweile verstanden haben, welche Kraft ein Visions- und oder Purpose-Statement haben kann. So gaben 86 Prozent von insgesamt 64 befragten Großunternehmen an, ein offizielles Statement formuliert zu haben. Allerdings gaben auch 83 Prozent dieser Unternehmen an, nicht die Übung gemacht zu haben, was dies abteilungsübergreifend bedeuten kann.

Die Folge: oft ratlose Menschen, die nicht wissen, wie sie mit ihrem Team und ihrer Einheit (alle operativen Teams einer Organisation – egal ob Business Strategy Units oder einfach Produkt- bzw. Funktionsteams) dazu beitragen können, die Vision erlebbar zu machen.

Dieser Diskrepanz zwischen dem normativen Ansatz und dem operativen Alltag muss entgegengewirkt werden, um langfristig nachhaltige Veränderungen zu implementieren.

WIE LÄSST SICH DIE UNTERNEHMENSVISION MIT DEM ARBEITSALLTAG EINES MITARBEITERS VERKNÜPFEN?

Dafür ist es wichtig, ein Scharnier zwischen der Corporate Strategy und der jeweiligen Einheit zu schaffen.

Wir glauben hier an die Kraft der Marke. Mit Hilfe der Marke haben wir ein Steuerungstool, dass es uns ermöglicht, aus der Corporate Identität eine Einheits-Identität zu machen, die Halt und gleichzeitig Orientierung gibt. Und somit eine entscheidende Voraussetzung für die Beziehung des Unternehmens mit seinen diversen Stakeholdergruppen schafft. Über sie (Marke für die Einheit – wir nennen sie diese Squad Brand) werden jene Aspekte der Unternehmensidentität fokussiert, die für das Team relevant sind.

Im Rahmen des Prozesses beantworten wir die zentralen Fragen:

  • Leistung: Was kann die Einheit?
  • Persönlichkeit: Wie ist die Einheit?
  • Manifestation: Was gibt der Einheit Gestalt?

Über die Verdichtung der leistungsfaktischen Dimension und der Persönlichkeit wird die Identität der Einheit definiert. Dabei ist es wichtig, dass diese natürlich im Kontext des Unternehmens zu definieren ist – Stichwort: Halbautonomie (= hohes Maß an Freiheit innerhalb eines gesetzten Rahmens mit einer gemeinsamen Basis).

Losgelöst von starren und vorgegebenen Strukturen, müssen die Einheiten in der Lage sein, Potenziale zu entfalten – und gleichzeitig elementarer Bestandteil eines Ganzen zu sein, verbunden durch gemeinsame Werte und Visionen. Es geht um individuelle Freiheit und Eigenverantwortung für die Entwicklung der Gesamtorganisation.

PERSONAL BRANDING ALS BESCHLEUNIGUNGSVEHIKEL

Neben der Squad Brand für Orientierung und Halt, ist es wichtig als Führungspersönlichkeit sich über die eigenen Stärken bewusst zu sein, denn Menschen folgen Menschen. McKinsey schreibt:

Das Vorbildverhalten und die Kommunikationsfähigkeiten des Senior-Managements haben eine signifikante Bedeutung für das Gelingen von Transformationsprozessen und können die Erfolgschancen um das Fünf- bis Achtfache erhöhen.

Wir nutzen hier ebenfalls die Marke (Personal Brand) als Werkzeug, um sich bewusst und explizit mit der eigenen Identität auseinanderzusetzen – im ersten Schritt analytisch (Wer bin ich? Was kann ich? Wofür stehe ich?) und im zweiten Schritt strategisch-konzeptionell (Was davon möchte ich verkörpern, betonen, fokussieren?).

So haben wir ein einzigartiges Vehikel und die Möglichkeit, ganzheitlich und sehr zielgerichtet den persönlichen Impact zu vergrößern, Wachstum zu ermöglichen und damit auch die Wirksamkeit innerhalb der Organisation zu maximieren. Mehr Klarheit und Orientierung, eine bessere Beziehungsfähigkeit und andere Leadership Qualitäten können das Resultat dieser intensiven Auseinandersetzung mit der eigenen Person, den eigenen Ressourcen und Stärken, aber auch der persönlichen Vision und den Zielen sein. Am Ende können so ganze Teams und die gesamte Organisation von dieser persönlichen Entwicklungsarbeit profitieren.

DIE KOMBINATION AUS DER SQUAD BRAND UND DER PERSONAL BRAND IST DAS FUNDAMENT FÜR DIE OPERATIONALISIERUNG UND INKLUDIERUNG JEDEN MITARBEITERS  

Auf Basis des grundsätzlichen Verständnisses der Organisation, welche Anforderungen das Unternehmen an die Einheit stellt, der Squad Brand und der Personal Brand entwickeln wir dann eine Squad Vision und Mission für die Einheit und ihr Team.

So ist es möglich, in einem nächsten Schritt strategische Handlungsfelder abzuleiten, die sich in konkrete Initiativen operationalisieren lassen. Das führt zu einer klaren Lieferfähigkeit der Einheit. Die Liefergegenstände zahlen auf die Unternehmensziele ein und tragen damit signifikant zum „Future Growth“ bei. Außerdem führt dieses Vorgehen zu einer Sichtbarkeit der Leistung der Einheit.

FAZIT

Unter dem Leitstern der Corporate Brand schafft die Kombination aus Personal Brand und Squad Brand die optimale Grundlage für die effektive und zielgerichtete Transformation der Organisation:

Die Personal Brand hilft der Führungskraft ihre Stärken perfekt einzusetzen und als Vorbild zu fungieren.

Die Squad Brand fungiert als Leitinstanz für die Einheit und gibt einen klaren Rahmen für die operativen Aufgaben. So wissen die Mitarbeiter*innen, wie sie ihre Kräfte gezielt und fokussiert einsetzen können und fühlen sich als Teil der Bewegung. Der Transformationsmotor ist perfekt in Gang gesetzt.

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Anna Lüders
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