Innovationsframework: Identitätsbasierte Innovation

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2020

Innovation beschreibt für uns die Veränderung von Gesellschaft, Diskursen, kultureller Praxis, Produkten, Methoden und Organisationen.

Klima, Corona, wirtschaftliche Rezession, Überalterung der Gesellschaft - die moderne Welt steht vor globalen Herausforderungen und Krisen, die nur mit weiteren grundlegenden Innovationen im technischen, sozialen oder ökonomischen Bereich zu bewältigen sind.

Doch die Realität sieht anders aus.

Studien zeigen, dass selbst eine der tragenden Säulen der deutschen Innovationskraft, der deutsche Mittelstand, mehrheitlich keine Innovationsstrategie hat. Und auch weitere Statistiken zeichnen ein düsteres Bild: 95% der Innovationsideen technologieorientierter Unternehmen scheitern (IAI Institut für angewandte Innovationsforschung, 2018), das Scheitern von Innovationsprojekten ist in den letzten Jahren um 50% gestiegen (Hays, 2018) und erfolglose Innovationen kosten der deutschen Wirtschaft jährlich bis zu 60 Milliarden Euro (Handelsblatt, 2019).

Wie kann es also sein, dass immer noch so viele Innovationsinitiativen nicht erfolgreich sind?

Wir glauben, dass Innovation ganzheitlich im Organisationssystem integriert sein muss. Unser Ansatz: Wir habe ein systemisches, ganzheitliche Innovationsverständnis, denn Innovation betrifft die ganze Organisation – von Führung und Kultur über Strategie und Prozesse, Strukturen und Systemen. Wer Innovation nicht als eine ganzheitliche und jenseits der technologisch-strukturellen Aufgabe auch als kulturelle und in diesem Sinne menschliche Herausforderung begreift, hat geringe Chancen auf einen nachhaltigen Innovationserfolg.

WIR HABEN EIN SYSTEMISCHES, GANZHEITLICHES INNOVATIONSVERSTÄNDNIS.

Innovation kann in vier Bereichen stattfinden. Nach außen auf Produkt- und Marktebene und nach innen auf Prozess- & Technologie- und Organisations- & Kulturebene.

Dabei liegt der Grad der Innovation zwischen der reinen Optimierung bis hin zur disruptiven Veränderung.

McKinsey hat hierfür das 3 Horizonte Modell eingeführt. Es adressiert die Frage, wie es Unternehmen gelingt, die Optimierung des heutigen Kerngeschäftes und die Exploration neuer Ideen in Bezug auf das Investment von Ressourcen in eine ausgewogene Balance zu bringen. Das Framework wurde 1999 in “The Alchemy of Growth” präsentiert.

In Horizont 1 findet das aktuelle Geschäft statt; dort wird aktuell das Geld verdient. Viele der Innovationen in Horizont 1 haben mit Effizienzoptimierung und Qualitätssteigerung zu tun.

Wenn das Unternehmen wachsen will, müssen über den Horizont 1 hinausgehende Innovationen her. In Horizont 2 werden die Produkte oder Geschäftsbereiche entwickelt, die später den existierenden Horizont 1 deutlich erweitern oder gar ersetzen sollen.

Schließlich umfasst Horizont 3 alle Innovationen, die das heutige Geschäftsmodell ersetzen oder völlig neue Märkte adressieren. Die Wirkung dieser Maßnahmen stellt sich erst nach mehreren Jahren ein, dafür sind die Wirkung und der daraus resultierende Wertzuwachs immens. Diese Maßnahmen werden unter Umständen auch außerhalb deiner heutigen Organisation vorangetrieben, bergen aber auch ein deutlich höheres Risiko.

Abbildung 2: Quelle: McKinsey, The three horizons of growth

INNOVATION HAT EINE UNTERSCHIEDLICHE BEDEUTUNG IN DEN VERSCHIEDENEN BEREICHEN EINER ORGANISATION.

Abbildung 3: Quelle: Zone to Win: Organizing to Compete in an Age of Disruption, Geoffrey Moore

Das Horizonte Modell von McKinsey zeigt auf, dass Innovation verschiedene Facetten hat. Das hat auch Auswirkungen auf die unterschiedlichen Arbeitsweisen und Selbstverständnisse innerhalb einer Organisation. Dieses Verständnis ist wichtig bei der erfolgreichen Umsetzung von Innovationsstrategien. Denn nicht jeder in einer Organisation muss disruptive Innovation entwickeln können.

Geoffrey Moore hat dafür das Konzept des Zone Management einführt. Er unterteilt eine Organisation in vier Zonen. Jeder Zone hat eine Aufgabe, um die Innovationsfähigkeit ganzheitlich umsetzbar zu machen.

WIR DENKEN INNOVATION „IDENTITÄTS-BASIERT“.

Wir legen den Grundstein für Innovation über Identität.

Identität und Innovation stehen in einer Wechselbeziehung – das ist unumgänglich und kein Zustand, für den man sich entscheiden kann. Vielmehr muss die Frage gestellt werden, ob man darauf Einfluss gewinnen und ein gewisses Maß an Steuerungsfähigkeit erlangen möchte.

DIE MARKE IST DIE VERKÖRPERUNG DER IDENTITÄT UND EIN STRATEGISCHES STEUERUNGSINSTRUMENT.

Wer Identität als Bestandteil von Innovation begreift, hat mit ihr einen wichtigen Hebel für die Stärkung  der Innovationsfähigkeit eines Unternehmens.

DAS SASSERATH+ INNOVATION FRAMEWORK

Innovation braucht ein gemeinsames, ganzheitliches Verständnis, eine klare Strategie und eine umfassende Implementierung in der Organisation, um nachhaltig erfolgreich zu sein. Mit dem sasserath+ Innovation Framework stellen wir genau das sicher.

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Simon Loebel
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